So… nach langer Wartezeit gibt’s mal wieder einen „Meinung“-Artikel von mir. Diesmal geht es *trommel wirbel* um Twitter.
Was ist Twitter?
Twitter gehört zur Gattung der Microblogging-Dienste und ist in diesem Bereich wohl der mit Abstand erfolgreichste.
Microblogging hat vor allem das Ziel kurze (Bei Twitter maximal 140 Zeichen) Nachrichten möglichst schnell und unkompliziert an Jeden zu übertragen, den es interessiert bzw. nicht interessiert.
Wie funktioniert das?
Twitter ist kostenlos, simpel und übersichtlich gestaltet. Es stellt somit kein großes Problem dar, sicher innerhalb von 1-3 Minuten seinen eigenen Twitter-Account zu erstellen. Nach der Registration hat man primär 2 Möglichkeiten:
1. Tweets schreiben
„Tweets“ sind quasi kleine Statusnachrichten alà „Komme gerade aus dem Flugzeug – Das Essen war grauenhaft“ und haben was die Themenwahl betrifft keine Grenzen
2. Tweets abonnieren
Richtig geraten, als 2. Schritt kann man anderen Leuten beim „tweeten“ zuhören.
Zusätzlich kann man sich dann noch Nachrichten schreiben und einige andere Dinge unternehmen, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.
Wer „twittert“ ?
Es gibt primär 2 Gruppen, die Twitter benutzen.
1. Normale User
Die meisten Twitter-User posten wahrscheinlich ziemlich belangloses Zeug in die Welt, aber Meinungsfreiheit bedeutet eben auch, dass jeder etwas sagen darf… Ob nun sinnvoll oder unwichtig – das muss jeder für sich entscheiden.
2. Firmen / Unternehmen
Seitdem Twitter fast täglich in den Medien steht (Irak-Proteste-News , wir erinnern uns) springen immer mehr Firmen auf den Twitter-Zug auf. Ziel dabei ist es, eine Nachricht, ein Produkt oder was auch immer gerade ansteht, möglichst vielen Usern „unterzujubeln“ . Dazu klinken sich viele Firmen bei gerade beliebten Tweets ein (zB. Aktuelle Filme, Stars etc.) und erzeugen somit Kontakte zu den Hörern dieser „bekannten Tweets“. Viele Firmen verwenden Twitter auch um besonders tolle Angebote, Gewinnspiele etc. an den Mann bzw. Frau zu bringen.
Fazit:
Zuerst fand ich Twitter ziemlich bescheuert, vor allem da in Deutschland erst wenige diesen „Trend“ erkannt haben und ihn auch wirklich effektiv nutzen. Doch dann bin ich durch ein Gewinnspiel von „Champions Online“ zu Twitter gekommen… Dort wurde alle 20 Minuten Keys verteilt, wer am schnellsten war, bekam dann schlussendlich den Key. (Eigentlich ziemlich verrückt, aber ich saß da fast einen ganzen Tag vor
)
Seit diesem Zeitpunkt, schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig auf Twitter und bin von Tag zu Tag mehr begeistert. Das ist auch der Grund, warum wir Twitter für bugocio nutzen werden. In Punkto Firmenpolitik ist das Ding wirklich nicht zu unterschätzen.